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(Aus "Deutsche Krebshilfe")

Lungenkrebs durch Zigarettenrauch

Über die Folgen des Aktiv- und Passivrauchens sprach die Deutsche Krebshilfe mit Professor Dr. Peter Drings, Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik in Heidelberg-Rohrbach.

Deutsche Krebshilfe: Wie viele Raucher in Deutschland sterben an den Folgen von Lungenkrebs?

Professor Drings: In Deutschland erkranken jährlich schätzungsweise 40.000 Menschen an Lungenkrebs. Zwischen 80 und 85 Prozent der Tumore sind Folge des Rauchens. 90 Prozent der Betroffenen sterben an dieser Krebserkrankung.

Deutsche Krebshilfe: In welchem Alter erkranken die Raucher an Lungenkrebs?

Professor Drings: Das Durchschnittsalter der Lungenkrebspatienten liegt bei 62 Jahren. In letzter Zeit erkranken immer häufiger auch jüngere Menschen. Dies hat eine große soziale Bedeutung, da sich immer mehr Patienten im erwerbsfähigen Alter befinden.

Deutsche Krebshilfe: Immer mehr Frauen in Deutschland rauchen. Nimmt bei ihnen die Zahl der Lungenkrebsfälle zu?

Professor Drings: Noch ist der Anteil der durch das Rauchen verursachten Todesfälle bei Frauen geringer als bei Männern. Dieser wird sich jedoch bald deutlich erhöhen. In den USA, wo Frauen bereits seit mehreren Dekaden große Zigarettenmengen konsumieren, ist dies in den vergangenen Jahren eindeutig festzustellen.

Deutsche Krebshilfe: Wieso ist Zigarettenrauch so gefährlich?

Professor Drings: Zigarettenrauch besteht aus den Verbrennungsprodukten des Tabaks. Bisher konnten mehr als 4.000 verschiedene chemische Bestandteile des Zigarettenrauchs identifiziert werden. Viele dieser Stoffe sind giftig, verändern die Erbsubstanz und sind krebserregend. Mit dem Tabakrauch kommen besonders die Lungen in Kontakt. Deshalb entstehen Tumoren vor allem hier.

Deutsche Krebshilfe: Welche Krebsarten werden noch durch Rauchen ausgelöst oder begünstigt?

Professor Drings: Betroffen sind in erster Linie Organe, die mit dem Tabakrauch in direkten Kontakt kommen: Etwa 80 Prozent der Kehlkopftumoren, 90 Prozent der Mundhöhlentumoren und 80 Prozent der Speiseröhrentumoren bei Männern werden durch Rauchen ausgelöst. Aber auch bösartige Geschwülste der Bauchspeicheldrüse, der Harnblase, der Niere und des Magens werden bei Rauchern häufiger beobachtet.

Deutsche Krebshilfe: Spielt es eine Rolle, wie stark man raucht?

Professor Drings: Es besteht eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der Zahl der gerauchten Zigaretten und dem Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Wenn man das Risiko mit 1,0 bei Nichtrauchern ansetzt, so beträgt es 5,5 für Patienten, die eine bis zehn Zigaretten pro Tag rauchen und 11,2 beim Konsum von 11 bis 19 Zigaretten. Es steigt auf 14,2, wenn täglich 20 Zigaretten geraucht werden und auf 20,4 bei einem täglichen Verbrauch von 21 bis 31 Zigaretten. Menschen, die über 31 Zigaretten pro Tag rauchen, haben ein Risiko von 22. Entscheidend ist auch, wie lange die Person raucht und ob sie bereits im jugendlichen Alter begonnen hat. Dann ist das Risiko noch höher.

Deutsche Krebshilfe: Wenn ein Raucher heute aufhört zu rauchen, wie wirkt sich das auf sein Lungenkrebsrisiko aus?

Professor Drings: Günstig: Nach fünf Jahren Abstinenz ist das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um 60 Prozent vermindert. Nach 15 bis 20 Jahren Abstinenz ist es um 50 bis 90 Prozent reduziert.

Deutsche Krebshilfe: Die Zahl der Lungenkrebsfälle hat in den vergangenen fünzig Jahren drastisch zugenommen. Wie wird sie sich weiterentwickeln?

Professor Drings: Wenn sich das Rauchverhalten der Menschen nicht ändert, wird der Lungenkrebs seine Häufigkeit behalten. In der dritten Welt nimmt das Rauchen erheblich zu. Hier wird man deshalb in den nächsten Jahrzehnten mit sehr viel mehr Lungenkrebstoten rechnen müssen.

Deutsche Krebshilfe: Erkranken auch Passivraucher an Lungenkrebs?

Professor Drings: Ja. Das Risiko eines Passivrauchers, an Lungenkrebs zu erkranken, ist etwa 30 Prozent höher als das eines Nichtrauchers, der nicht dem Passivrauchen ausgesetzt ist. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat für Deutschland 400 Lungenkrebstote pro Jahr als Folge des Passivrauchens errechnet.

Deutsche Krebshilfe: Zur Zeit wird im Deutschen Bundestag über ein Nichtraucherschutzgesetz debattiert. Kann ein solches Gesetz ausreichend vor Passivrauch schützen?

Professor Drings: Ein derartiges Gesetz würde Nichtraucher sicherlich schützen. Zusätzlich hätte dieses Gesetz den positiven Effekt, dass die Kinder und Jugendlichen weniger Erwachsene in der Öffentlichkeit rauchen sehen und nicht permanent das schlechte Beispiel vor Augen haben.

Deutsche Krebshilfe: Herr Professor Dings, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.




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